Reflexionswoche “Selbstständig. Selbstbewusst.” – Donnerstag

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Comments

Anne
Jetzt hätt ich glatt verpasst zu antworten vor lauter "IM Business" - total ungewöhnlich für mich, ich bin normalerweise mindestens zur Hälfte "am" Business; mit 2 Einzel-Intervisionspartnerinnen und einer 4-köpfigen Austausch-Gruppe, mit Strategie-Fortbildungen und -Büchern, mehreren Journals uvm. Nur mit so einer häufigen Perspektive von der Meta-Ebene geht's gut voran, ist meine Beobachtung. Mit der jetzigen Aufteilung bin ich ganz zufrieden. Manchmal denke ich, ich sollte wieder mehr "im" Tun, aber "am" macht irgendwie viel mehr Freude 🙂
Renate
Ich wünschte ich könnte die Frage umdrehen. Ich arbeite derzeit viel mehr AM Business, als IM Business, und das ist sehr anstrengend.
Kooperation, gemeinsame Messe-Vorbereitungen, Überlegungen den Markenkern zu chärfen, Produkte definieren, Sprache im Auftritt "kundenfokussierter" umbauen, erwartbare Ergebnisse klarer formulieren, Reibungen ansprechen, diese austauschen, lösen, Tandem-Coaching Termin vorbereiten, sich mit ehemaligen Koop-Partnern herumschlagen, Markenanfechtungen abwehren, mit Anwälten telefonieren...
Das DPMA will ein FAX! Wie bitte??? Fax-Server recherchieren....

Und dann zum Glück zwischendurch mal IM Business: ne eintägige Veranstaltung moderieren und Impuls Vortrag halten...

Was passieren müsste, dass sich das wieder umdreht?
Darum bin ich diese Woche unter anderem dabei.

Mein Mantra: Tu mehr von dem, was funktioniert!
Grad ein wenig eingegraute Stimmung
Christina
Ich nehme mir bereits Zeit, um am Business zu arbeiten.

Mein Antrieb dafür sind ganz besonders Erfahrungen im Business. Die Freude von der Arbeit und die aus den Kundenkontakten gewonnenen Gespräche, geben mir die nötigen Impulse. Oder diese Woche hier.
Was ich sehr hilfreich finde, ist der wirklich sehr offene Austausch mit zwei Kolleginnen, wo wir uns gegenseitig anregen, aber auch besprechen, wenn etwas nicht so gut gelaufen ist, wie das verbessert werden kann. Diese Offenheit finde ich Gold wert. Es gibt so viele Kontakte, wo scheinbar alles immer nur "super" ist.

Was für mich manchmal schwierig ist, ist wirklich feste Zeitfenster einzuplanen, ohne dass andere Dinge dazwischenfunken. Was aber gut funktioniert, ist dass ich sehr konsequent dranbleibe - auch wenn es länger dauert, als ich es mir wünsche.
Martina
Ich bin immer noch im Aufbau und im Moment bin ich etwas hin- und hergerissen zwischen dem "am Business arbeiten", damit es weiter wachsen kann und "im Business zu arbeiten" damit Geld herein kommt. Es ist ein Balanceakt und ich wäre über Impulse dazu sehr froh! 🙂 Darum schau ich mir jetzt das Video an!
Anonymous
Für Selbstständige: Was müsste sich verändern, damit du mehr am Business statt im Business arbeitest?

Zu Deinem Video könnte ich einen halben Roman schreiben 😉 Grundsätzlich habe ich zu Beginn meiner Selbständigkeit vor ca. 12 Jahren schon wichtige Leitplanken beschlossen, die sich bislang erfüllt haben: z. B. weniger arbeiten als in Festanstellung, im Netzwerk aber ohne eigene Mitarbeitende arbeiten -> und mit der Zeit: höhere Honorare zu Gunsten weniger Arbeitstage generell. Gerade in den letzten Jahren habe ich aufgrund privater Umstände gelernt (auch mit Deiner Hilfe und den Akademiekolleg*innen), mehr am Business zu arbeiten und das ist mir gut gelungen. Was sich verändern müsste? Im Grunde nichts -> dranbleiben ist der Schlüssel. Und: Perfektion ist unrealistisch, also auch mal zufrieden sein.
Margit
Ehrlich gesagt, arbeite ich lieber im Business als am Business. Für mich bedeutet am Business zu arbeiten, alleine vor meinem Schreibtisch zu sitzen. Ich weiß, dass dies notwendig ist, aber im Business fühle ich mich lebendig. Es braucht eine gute Balance, dann fühle ich mich wohl.
Den fachlichen Austausch hole ich mir über mein Netzwerk.
Durch gezielte Weiterbildungen erweitere ich mein Angebotsspektrum, sodass ich auch Abwechslung im Tun erlange. Das Problem hierbei ist, dass meine Expertise zwar wächst, aber dies in der Vermarktung auch schwieriger macht. Da habe ich noch keine abschließende Lösung für mich gefunden.
Anonymous
Konsequent regelmäßig Zeitfenster dafür einplanen, mehr in die Erweiterung meines Netzwerks investieren, Klienten neben einer Weiterempfehlung auch um Google-Bewertungen bitten
Bernhard
Ich bräuchte die Möglichkeit mich als Person zu duplizieren um die nötigen Ressourcen zu erlangen meine Firma weiterentwickeln. Es hängt zur Zeit noch zu viel (eigentlich alles) an der Qualifikation meiner Person.
Ich habe meine Vision seit Beginn meiner Selbständigkeit bisher umgesetzen können - jetzt geht es darum die nächsten Aktionen zu setzen um die weiteren Ziele zu erreichen.
Susanne
Bei mir sieht es leider noch so aus, dass ich zu wenig für meine Kunden arbeite kann (mangels Aufträgen).
Ich bin 58 Jahre alt und seit 2 Jahren als freiberufliche Sifa tätig.
Die "freie" Zeit nutze ich, um nach Möglichkeiten zu suchen, außerhalb der normalen Kundenberatung Umsatz zu generieren. Zum Beispiel mit der Entwicklung von "Serious Games " zum Thema Arbeitsschutz. Mein Problem ist aber, dass ich im Marketing und Vertrieb wirklich schlecht bin. Deshalb versuche ich gerade mit Hilfe von KI, Strategien für die Vermarktung zu entwickeln.
Mein Ziel ist es, in wenigen Jahren Produkte am Markt zu haben, die mir einen stabilen Umsatz bringen, der mir ermöglicht nur noch 3 Tage die Woche zu arbeiten.