Du willst dich direkt nach der Ausbildung selbstständig machen oder hältst deinen Angestellten-Job einfach nicht mehr aus? Dann spring doch rein in die Selbstständigkeit!
Vorteile
- Es ist eine aufregende Phase, in der richtig viel Energie freigesetzt wird!
- Du kannst vollen Fokus auf deine Selbstständigkeit legen. Nicht nur müde am Wochenende oder am Abend, wie wenn du nebenberuflich startest.
- Wenn das funktioniert, stehen die Chancen gut, dass du langfristig für die Selbstständigkeit gemacht bist.
Nachteile
- Du musst dir sofort Gedanken machen, wie du dich positionieren willst und wie du Kund*innen gewinnst. Wenn du als Subauftragnehmer:in startest brauchst du dies wahrscheinlich weniger.
- Ohne ein Netzwerk von anderen Selbstständigen kann man sich schnell allein fühlen. Der ehrliche Austausch ist Gold wert.
- Vielleicht fühlst du dich von all den Entscheidungen und Aufgaben überfordert: rechtliche Grundlagen, Website erstellen, deinen Arbeitsalltag strukturieren, Kund*innen akquirieren … Da kann einem schon mal die Angst kommen, das alles nicht zu schaffen.
- Wenn du vorher lang fest angestellt warst, dann kann der Wegfall von täglichen Routinen und einem externen Büro auch dein Selbstmanagement beeinflussen. Denn dann musst du dich selbst hinsetzen, dir Pläne machen, Ziele setzen und dranbleiben, auch wenn es mühsam ist. Ohne (enge) KollegInnen zum Austausch. –> Aber nachdem du hier in der Akademie bist, empfehle ich dir, dir dann gleich alle kommenden Stammtisch-Termine als Fixpunkte in den Kalender einzutragen und auch das Forum intensiv zu nutzen für deine Fragen!
- Du solltest ein größeres finanzielles Polster haben. Ich empfehle ein Polster in der Höhe von 18 Monaten Fixkosten. Denn du musst davon ausgehen, dass deine ersten Rechnungen von KundInnen erst in einigen Monaten bezahlt werden.
Realität
Hier hörst du reale Geschichten von Präventionsberater:innen, die direkt ins kalte Wasser der Selbstständigkeit gesprungen sind: